Unsere Ziele

Sie setzen sich mit dem kaufentscheidenden Mehrwert an die Spitze von Nachfragetrends. Mit Brain verbessern wir Ihr
Rohstoffsystem, so dass Ihre Gesamtkosten signifikant abnehmen.

Bei Pigments kombinieren wir funktionale Füllstoffe im Rahmen einer Systemlösung, um einen höheren Freiheitsgrad zu
erhalten.Erzielen Sie Premium-Eigenschaften zu niedrigen Fertigungskosten.

Denn: Gewöhnliche Farben bieten Ihre Wettbewerber schon an.

Mattierungsmittel in decorative Paints, ein Marktvergleich

Zielstellung

Die mattierende Wirkung der neuesten bene_fit Entwicklung wird mit marktgängigen Mattierungsmitteln verglichen. Die Vorteile der neuesten bene_fit Entwicklung werden aufgezeigt

  • Produkt: Dispersionsinnenfarbe, Standardezeptur
  • Anteil Mattierungsmittel: 47,5 g / 1000 g Farbe
  • Zusätzlich: 50 g, 75 g, 100 g bene_fit Produkt
  • Versuchstyp: Laborvergleich
  • Testort: Externes kundennahes Institut

Rezeptur

Komponente Anteil
Wasser 345.000
Dispex A40
3.000
Disperbyk 190 1.000
Tylose MH 6000 YG8 3.000
Agitan 258
2.000
TIO2 143.000
Kalzinierter Kaolin, fein 52.000
PCC 91.000
CaCO3, 2 µm 208.000
Mattierungsmittel 1-12 Siehe nächste Tabelle
Rhodopas DS 910 133.000
Acrysol RM 2020 4.500
Acrysol TT 615 4.500
Texanol 6.000
Acticide BXn 2.000
Agitan 282 2.000
Summe 1.000.000

 

Mattierungsmittel

Nummer Mattierungsmittel
1 CACO3 Type 1
2 CACO3 Type 2
3 CACO3 Type 3
4 Mica Type 1
5
Mica Type 2
6 Diatomite Type 1
7 Diatomite Type 2
8 Al-Silicate Type 1
9 bene_fit
10 bene_fit
11 bene_fit
12 bene_fit

 

Versuchsergebnisse: Rheologie 100 RPM [cP]

Versuchsergebnisse: Rheologie 20 RPM [cP]

Versuchsergebnisse: Weißgrad

Versuchsergebnisse: Gelbindex

Versuchsergebnisse: Kontrastverhältnis

Versuchsergebnisse: Glanz, 60 °

Versuchsergebnisse: Glanz, 85 °

Ergebnisse aus den Laborversuchen

  • Sehr gute Mattierung bei 85°
  • Sehr guter Weißgrad
  • Sehr gute rheologische Eigenschaften
  • Niedriger Bindemittelbedarf
  • Sehr gute Deckkraft

Gesamtbewertung

Hervorragende Kombination wichtiger Eigenschaften in einem Produkt.Dadurch sehr hoher Kundennutzen bei sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis.

X_pand, funktioneller Füllstoff in Dispersionsfarben

Abb. 1: Elektronenmikroskopaufnahme von X_pandX_pand

Seine Kornform und ungewöhnliche Struktur mit geschlossenen Hohlräumen erhält es durch ein spezielles Herstellverfahren.

X_pand zeichnet sich durch seinen hohen Weißgrad sowie sein hohes Naß- und Trockendeckvermögen und seine mattierende Wirkung aus.

 

 

 

 

 

 

Rohstoff Menge g/1000g
Wasser + Additive 316,0
Mowilith LDM 1871 115,0
Omyacarb EXTRA CL 150,0
Omyacarb 5 SV  250,0
TiO2 Tiona RCL 535  80,0
Celite 281 30,0
Finntalk M 20SL 
50,0
Wesentliche Eigenschaften der Farbrezeptur  
PVK 74%
Dichte 1,43 g/cm3
Feststoffgehalt 62,6%

 

 

X_pand kann in Dispersionsfarben zur Verbesserung der Naß- und Trockenopazität eingesetzt werden.
Insbesondere bei kombiniertem Ersatz von Omyacarb 5 SV und TiO2 wurde eine signifikante Verbesserung von Nass- und Trockenopazität erreicht.

 

Der Einsatz von X_pand in Dispersionsfarben kann sowohl zur Verbesserung der Farbqualität, als auch zur Verminderung des TiO2-Gehalts in der Farbe genutzt werden.

X_pand bewirkt positive Veränderungen bei:

  • Naß- und Trockenopazität
  • Weiße
  • Mattierung

ohne erwünschte Farbeigenschaften, wie z.B. Viskosität, wesentlich zu beeinflussen. X_pand eignet sich als TiO2-Extender bei zusätzlicher Verbesserung der Mattierung zur Herstellung stumpfmatter Farbformulierungen.

Alumo_fill KK 15 für Dispersionsinnenfarben
Rohstoff Menge g/1000g
Wasser + Additive 330,0
Mowilith LDM 1871 120,0
Omyacarb 5 SV 150,0
Omyacarb 2 SV  220,0
TiO2 Kronos 2190 80,0
Chalk C 32 Hell 50,0
Finntalk 30 50,0
Wesentliche Eigenschaften der Farbrezeptur  
PVK 77%
Dichte 1,59 g/cm3
Feststoffgehalt 62,6%

 

 

 

 

Bei Ersatz von TiO2 gemeinsam mit CaCO3 durch Alumo_Fill KK 15 verbessert sich die Qualität der Innenfarben deutlich.

Die Ergiebigkeit, bezogen auf ein Kontrastverhältnis (KV) von 99,5% steigt um ca. 7% bei Ersatz von 2% TiO2 (25% des insgesamt vorhandenen TiO2) und 8% CaCO3 durch Alumo_Fill KK 15, während sich die Weiße ebenfalls verbessert.

Im praktischen Einsatz bedeutet diese Verbesserung, dass trotz Ersatz von 25% des in der Originalrezeptur vorhandenen TiO2 nur 1 Anstrich für eine gute Farbabdeckung nötig ist, während bei der Originalrezeptur 2 Anstriche nötig wären.

Alumo_fill KK 15 für Dispersionsaußenfarben
Rohstoff Menge g/1000g
Wasser + Additive 254,5
Acronal 290D 280,0
Omyacarb 2 SV 75,0
Omyacarb 5 SV  75,0
TiO2 Kronos 2190  180,0
Finntalk 15 50,0
Finntalk 30
65,0
Glimmer GHL 325 SU 
20,0
Wesentliche Eigenschaften der Farbrezeptur  
PVK 51%
Dichte 1,55 g/cm3
Feststoffgehalt 62,0%

 

Ergebnis

Als wesentliche positive Effekte bei Ersatz von CaCO3 durch Alumo_Fill KK 15 wurden bei den Außenfarben beobachtet:

  • Ansteigen der Ergiebigkeit
  • Verbesserung der Weiße
  • Glanzverringerung

Der Ersatz von CaCO3 durch Alumo_Fill KK 15 eröffnet insgesamt die Möglichkeit, bis zu 4% TiO2 in Kombination mit 6% CaCO3 durch Alumo_Fill KK 15 zu ersetzen und dabei die Qualität der Farbe zu verbessern.

VP für Farbanwendungen

Aufgabe

Entwicklung eins funktionellen Füllstoffes für Farbanwendungen

Eigenschaftsprofil

  • stark mattierende Wirkung
  • Weißgrad > 90, R 457
  • hohe Nassopazität
  • hohe Trockenopazität
  • Ölzahl < 70 ml/100 g

Materialien

VP-Neuentwicklung 1: VP-FK-K
VP-Neuentwicklung 2: VP-FK-FK
Referenz: Diatomit, kalziniert
Bindemittelmischung:
486,0g Wasser, entmineralisiert
500,0 Acronal 559
14,0 Additive

Durchführung

In 100 Teilen einer Bindemittelmischung werden 30 Teile Füllstoffe eingerührt und anschließend 15 min dispergiert. Anschließend wird auf Farbkarten gerakelt (schwarz-weiß, Handrakel, 150 µm Schichtstärke). Die Nasswerte werden unmittelbar nach dem rakeln gemessen, die Trockenwerte vier Tage später.

Prüfung

Bestimmung Nassopazität:

Quotient aus Weißgrad über schwarz und Weißgrad über weiß, gemessen jeweils unmittelbar nach dem rakeln.

Bestimmung Trockenopazität:

Quotient aus Weißgrad über schwarz und Weißgrad über weiß, gemessen nach 48 h nach dem rakeln.

Bestimmung Glanz 85 °:

Bestimmt mittels Micro Tri Gloss von Fa. Byk Gardner nach DIN 67530, ISO 2813 und ASTM D 523.

Naßwerte, 30 Teile Füllstoff , 100 Teile Bindemittel

Trockenwerte, 30 Teile Füllstoff , 100 Teile Bindemittel

Trockenwerte, 30 Teile Füllstoff , 100 Teile Bindemittel

Vorteile

Nassopazität:

Deutlich höhere Nassopazität als Diatomit.

Trockenopazität:

Bessere Trockenopazität bei VP-FK-FK als Diatomit.

Bestimmung Glanz 85 °:

Gleiche mattierende Wirkung bei 85 ° im Vergleich zu Diatomit.

Ölzahl:

Niedrigere Ölzahl (< 70 ml/100 g) und damit auch niedrigerer Bindemittelbedarf.

Verbesserte mechanische Beständigkeit von Lacksystemen durch Zusatz funktioneller Addtive

Beschreibung der Versuche/Zielstellung

Die mechanische Festigkeit von Lacksystemen, z.B. Laminat- und Parkettlacken bei gleichzeitig hoher Transparenz ist eines der entscheidenden Qualitätskriterien für diese Produkte. Hierzu zählt z.B. die Kratzfestigkeit und die Scheuerbeständigkeit. Durch Zusatz funktioneller Additive soll die mechanische Beständigkeit bei gleichbleiben hoher Transparenz verbessert werden.

Durchführung

Institut, Pilotkunde

Verfahren

Klassische Verfahren der Beschichtung und Werkstoffprüfung

Funktioneller Filler

VP NFSI_1

Bewertung

  • Die Additive lassen sich hervorragend einarbeiten
  • Es konnten Füllgrade bis in den zweistelligen Prozentbereich realisiert werden
  • Trotz des hohen Füllgrades blieb die Transparents sehr gut
  • Eine nachteilige Zunahme der Viskosität wurde nicht beobachtet
  • Sowohl die Kratz- als auch die Scheuerbeständigkeit wurden deutlich verbessert
Verbesserter UV-Schutz von Holzschutzfarben und -lacken durch neue anorganische Additive

Zielstellung

In Beschichtungen zum Schutz von Holz ist der UV-Schutz ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Für den UV-Schutz werden in der Regel Additive wie ZnO, TiO2, CeO2 oder Produkte auf organischer Basis eingesetzt. In einer Versuchsreihe sollen die Vorteile eines neuartigen anorganischen Additivs geprüft werden.

Durchführung:

Eigene Entwicklung, Rohstofflieferant, Institut

Verfahren

Klassische phys.-chem. Verfahren der Beschichtungen und Prüfung

Funktioneller Filler

VP UVEO_1

Versuchsergebnisse

Bewertung

  • Die anorganischen Additive lassen sich sehr gut gut einarbeiten
  • Dies ist der Fall sowohl in hydrophober als auch in hydrophiler Matrix
  • Eine Verminderung der Transparents wurde nicht festgestellt
  • Bereits in niedriger Dosierung ist eine deutliche UV-Adsorption nachweisbar